Freitag, 9. Oktober 2009

Was kostet die Welt-

-reise? ... Okay, eine richtige Weltreise ist es natürlich nicht, aber halb herum schaff ich's schon und vor allem geht es in eine ganz andere Welt! ;o)


Nicht um mich als besonders großen Gönner oder - und darauf scheint es gerade hinauszulaufen ;o) - finanziellen Märtyrer darzustellen, sondern vor allem für die, die mir jetzt vernehmlicherweise nacheifern wollen, möchte/muss ich einmal klar stellen, was auch mir anfangs nicht, zumindest nicht in diesem Maße bewusst war: freiwillig zu arbeiten kostet - und leider gar nicht wenig ...


Angefangen damit, dass die deutsche Vermittlerorgansation (TravelWorks) etwas verdienen möchte, will dies natürlich auch die Partnerorganisation vor Ort (überraschenderweise keine thailändische, sondern eine schwedische: Travel to Teach). Im Verhältnis spare ich bei meinem 12-Wochen-Aufenthalt zwar fast die Hälfte gegenüber einem (3 x) 4-Wochen-Aufenthalt, aber außer der Abholung vom nächsten Bahn- oder Busbahnhof und einem Dach über dem Kopf bekommt man kaum mehr fürs Geld: (okay, sehr ausführliches) Informationsmaterial, die Kontaktdaten des "persönlichen, engl.sprachigen Betreuers" - oho! - und eine "24-Stunden-Notrufnummer vor Ort". Und auch für die Verpflegung muss man leider selber sorgen: Ein Mittagessen ist nur enthalten, wo es von der Schule (für Schüler, Lehrer und das Personal) angeboten wird.
Als nächstes schlägt natürlich der ... ähm ... Transport zu Buche: die Flüge nach und von Northailand (jeweils über Bangkok), die Fahrten von Einsatzort zu Einsatzort zu Einsatzort, ...
Und auch das Visum - in meinem (Langzeit-)Falle wohl die Visa - sind nicht umsonst zu bekommen, zumal empfohlen wird, sie persönlich in der nächsten thailändischen Botschaft, die sich für mich zum Glück gleich in München befindet, zu beantragen.


So läppert es sich also zusammen - und "selbstverschuldete" Ausflüge, Kochkurse u.ä. sowie die Thailand-Rundreise zum Schluss kommen ja noch dazu!


Und wenn man sich jetzt vor Augen führt, dass ich ja während dieser Zeit kein Gehalt bekomme - von einem minimalen Sabbatical-Betrag einmal abgesehen -, sollte meinem finanziellen Märtyrertum doch mit einem Gedenktag Rechnung getragen werden, oder?! Mir gefällt ja "Zum Heiligen Eike, dem mittlerweile (fast) Mittellosen"! ;o))

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